B-Vitamin-Infusion

Die Gruppe der B-Vitamine umfasst acht Vitamine, die alle wasserlöslich sind. Der Nachteil der meisten wasserlöslichen Vitamine ist, dass sie nicht gespeichert werden und man sie regelmäßig über die Nahrung zu sich nehmen muss.

Wozu braucht der menschliche Körper B-Vitamine? Vitamine sind lebensnotwendige Mikronährstoffe, zumeist Vorstufen von Enzymen, die zur Aufrechterhaltung zahlreicher Funktionen und Stoffwechselprozesse benötigt werden. B-Vitamine werden unter anderem benötigt für die Blutbildung, Hormonbildung, sind am Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel beteiligt und tragen zur gesunden Funktion der Nerven bei.

Vitaminmangel-Symptome können breit gefächert und unspezifisch sein und sollten durch spezielle Laborparameter im Blut oder Urin untersucht werden: Müdigkeit, Leistungsdefizite, Appetitlosigkeit, depressive Verstimmung, Schlaflosigkeit und Infektanfälligkeit können möglicherweise Anzeichen eines Mangels sein. Auch das Nervensystem kann in Mitleidenschaft gezogen werden und sich durch Schmerzen und Empfindungsstörungen bemerkbar machen. Entzündungen oder Veränderungen an Haut und Schleimhäuten können ebenso zu den Symptomen einer Unterversorgung mit B-Vitaminen gehören.

Ursachen für eine Unterversorgung können in der Ernährung begründet sein: Vegetarier bzw. Veganer weisen bedingt durch die fleischlose Kost oftmals einen Mangel an B-Vitaminen auf, der substituiert werden muss. Aber auch Arzneimittelinteraktionen, chronische Magen-Darm-Erkrankungen oder Streßsituationen können einen Vitaminmangel verursachen.

Die Gruppe der B-Vitamine umfasst aktuell die folgenden Substanzen:

  • Vitamin B 1 (Thiamin)
  • Vitamin B 2 (Riboflavin)
  • Vitamin B 3 (Niacin)
  • Vitamin B 5 (Panthenol)
  • Vitamin B 6 (Pyridoxin)
  • Vitamin B 7 (Biotin)
  • Vitamin B 9 (Folsäure)
  • Vitamin B 12 (z.B. als Hydroxocobalamin)



Hinweis:
Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d. h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.