Myers Cocktail

Der Ursprung oprthomolekularer Infusionstherapien wurde Mitte der 50er-Jahre von dem amerikanischen Arzt Dr. John Myers entwickelt: Der sogenannte 'Myers Cocktail'. Myers setzte bei seinen Patienten hochdosierte Vitamine (Vitamin C, B-Vitamine) und Mineralstoffe (Calcium, Magnesium) zur Behandlung von Erschöpfungszuständen, chronischer Müdigkeit, Leistungsschwäche, zur Rekonvaleszenz bei Krankheiten oder einfach zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens ein.

Ein klassischer Myers Cocktail enthält in einer Trägerlösung

  • Vitamin C (Ascorbinsäure)
  • Vitamin B 1 (Thiamin)
  • Vitamin B 2 (Riboflavin)
  • Vitamin B 3 (Niacin)
  • Vitamin B 5 (Panthenol)
  • Vitamin B 6 (Pyridoxin)
  • Vitamin B 7 (Biotin)
  • Vitamin B 9 (Folsäure)
  • Vitamin B 12 (z.B. als Hydroxocobalamin)
  • Magnesium (als Sulfat, Aspartat, Glutamat oder Glycinat)
  • Calcium (z.B. als Gluconat)


Basierend auf dem 'Myers Cocktail' wurden im Laufe der Zeit weitere inzwischen bewährte Rezepturen und Infusionsmischungen für zahlreiche andere Indikationen entwickelt, die zusätzlich auch Aminosäuren und andere Antioxidantien enthalten.


Hinweis:
Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d. h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.